Lindt und Ferrero verdienen durch Arbeit von Kindersklaven

Diese Kinder sind oft nur 7 oder 8 Jahre alt. Dort werden sie eingesetzt, um Plantagen anzulegen, Pestizide zu versprühen, Pflanzen zu ernten.
Sie bekommen gerade genug Nahrung, um zu überleben, werden für ihre Arbeit nicht bezahlt und dürfen nicht nach Hause. Fall sie versuchen, von ihren isolierten Farmen in West Afrika zu fliehen, werden die Kinder von ihren Kidnappern brutal geschlagen. Nachts werden sie eingesperrt. Wie viele andere Kinder, die in der Landwirtschaft arbeiten, schuften Kinder auf Kakaoplantagen meist über zwölf Stunden am Tag, sieben Tage die Woche – und das bei glühender Hitze. Sie bekommen sie oft Rückenschmerzen und andere Beschwerden vom Schleppen der schweren Kakaobohnensäcke und vom Umgang mit der Machete. Zusätzlich schwächen die gesundheitsschädlichen Pestizide ihre Körper, oft erbrechen sie oder bekommen Fieber.
Mehr als 600.000 Kinder arbeiten so auf Kakao-Plantagen und erfahren keine Schulausbildung.

Globale Marken, wie Nestle, Mars und Cadbury haben bereits Produkte aus Kakao, der unter besseren Bedingungen angebaut wird, eingeführt. Lindt und Ferrero hoffen aber darauf, dass sie nichts ändern müssen. Da Ostern nur noch wenige Tage entfernt ist, versuchen beide Firmen ihre Verkäufe zu maximieren.

Mit der Unterzeichnung der dieser Petition auf Change.org lässt sich vielleicht etwas ändern. Weiter muss man darauf achten, keine Tafel Schokolade für weniger als 2 Euro zu kaufen. Fair gehandelte Ostergeschenke gibt es zum Beispiel auf der Seite von Fairtrade. Eine Auflistung von verschiedenen Marken nach ökologisch und fair gibt es beim greenpeace.org Markencheck.

Auf der Seite von Slavery Footprint kann man selbst testen, viel viele Sklavenarbeiter für die eigenen Produkte zu Hause arbeiten mussten.

Mehr Bilder von der Kakaoernte der Elfenbeinküste gibt es auf endslaverynow.com.