Einer von 29 Menschen stirbt im Mittelmeer

Wenn sich 29 Menschen auf den Weg übers Mittelmeer nach Europa aufmachen, stirbt einer von ihnen. Seit Anfang 2016 sind bereits über 3700 Menschen gestorben, beim Versuch, die mehr als 300km langen Routen von Libyen oder Ägypten zu bewältigen. 78% aller toten Flüchtenden weltweit werden im Mittelmeer gezählt. Schlauchboote mit bis zu 130 Personen, Holzboote mit 300 bis 700 Menschen setzen sehr viele Leben gleichzeitig aufs Spiel. Die Ursachen sind vielfältig. Die Boote sind nicht seetauglich oder haben zu wenig Sprit. Oder sie werden abgeschossen von der europäischen Küstenwache, die dabei von der Nato und Bundeswehr Unterstützung bekommt.
Die Internationale Organisation für Migration hält eine Karte mit allen Todesfällen im Mittelmeer bereit.

Aber Flüchtende werden auch gerettet, wie zum Beispiel von der Sea-Watch Initiative oder von griechischen Fischern.